Polarwirbel sorgt für gewaltigen Blizzard | Weather.com
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Polarwirbel beschert den USA den schwersten Wintersturm seit 40 Jahren

In den USA droht der stärkste Wintersturm seit 1985. Es kann zu extremen Schneemassen kommen, weil arktische- auf tropische Luft trifft.

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Bis zu einem halben Meter Schnee werden in den USA befürchtet. Und wo es keinen Schnee gibt, da können ganze Landstriche vereisen oder durch Starkregen geflutet werden. Treffen Luftmassen mit so unterschiedlichen Temperaturen aufeinander, dann kommt es immer zu extremen Niederschlägen. Es wird bereit vor einem landesweiten Verkehrschaos und Stromausfällen gewarnt.

Der Frost erreicht sogar die Golfküste. In Atlanta drohen Temperaturen von bis zu -10 Grad, in New Orleans kann es Frost geben.

Polarwirbel löst heftige Winterlage aus

Vor allem am Samstag und Sonntag wird es gefährlich, wenn der Sturm von Texas in Richtung Virginia zieht. Selbst am Montag sind noch starke Schneefälle in New York möglich.

Ausgelöst wird die Wetterlage von einem ungewöhnlich starken Arctic Outbreak. Der Polarwirbel bewegt sich wieder in Richtung Kanada und schickt eiskalte Luftmassen nach Süden. In Nordamerika gibt es kein Gebirge wie die Alpen mit einer West-Ost-Ausrichtung, das die Kaltluft aufhalten könnte.

Und so kann die arktische Kaltluft im Extremfall bis an den Golf von Mexiko vordringen. Zum Vergleich: Houston in Texas liegt ungefähr auf der Höhe von Gran Canaria.

Neue Kaltlufteinbrüche befürchtet

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Ist der erste Blizzard am Montag durchgezogen, kommt wohl ein zweiter ab Dienstag und ein dritter am darauffolgenden Wochenende hinterher. Die Wetterlage beruhigt sich gar nicht mehr.

Auch für Europa kann dieses Extremwetter Folgen haben. Denn wenn es in Amerika so starke Ausschläge gibt, muss es auch irgendwo eine Gegenbewegung geben.

Es könnte sein, dass dieser Kaltlufteinbruch unser Wetter im Februar noch verändert. Erst einmal müssen wir weiter von starken Westwinden ausgehen und vielleicht mit Stürmen rechnen. Aber Anfang Februar könnte es auch einen Vorstoß warmer Luftmassen aus Süden geben. Das ist alles noch weit weg, aber auf der Nordhalbkugel passiert gerade sehr viel.

Winterwetter in Deutschland mit Blitzeis und Schneefall

Auch in Deutschland kommt am Wochenende das Winterwetter zurück. Aber das ist kein Vergleich zu dem, was in den USA droht. Am Samstag erwartet uns eine Blitzeis-Lage im Westen Deutschlands. Am Sonntagabend zieht dann Schneefall von Süden über das Land.

Die östlichen Landesteile bekommen den meisten Schnee ab. Hier fallen bis zu 10 Zentimeter Schnee im Flachland und 20 Zentimeter in den Mittelgebirgen.

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