Neun Vermisste nach Lawine in Kalifornien | Weather.com
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Neun Vermisste nach Lawine in Kalifornien

Am Castle Peak nahe Lake Tahoe verschüttet eine Lawine eine Skigruppe. Rettungskräfte trotzen extremen Wetterbedingungen, um die Eingeschlossenen zu befreien.

Rettungskräfte in Soda Springs suchen nach Vermissten nach einem Lawinenabgang.  Foto: Nevada County Sheriff's Office via AP
Rettungskräfte in Soda Springs suchen nach Vermissten nach einem Lawinenabgang
(Nevada County Sheriff's Office via AP)

Nach einem Lawinenabgang während eines heftigen Wintersturms im Norden des US-Bundesstaats Kalifornien sind sechs Skifahrerinnen und Skifahrer gerettet worden. Zwei der sechs seien in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte das Sheriffbüro von Nevada County mit. Laut neuen Angaben vom Dienstagabend (Ortszeit) wurden noch neun statt zehn Personen der Reisegruppe vermisst. Insgesamt seien 15 Skifahrerinnen und Skifahrer unterwegs gewesen und nicht 16, wie zunächst angenommen.

Widrige Wetterbedingungen erschweren Rettungseinsatz

Extreme Wetterbedingungen im Gebirge erschwerten den Rettungseinsatz, der mehrere Stunden dauerte. Die Rettungskräfte mussten sich nahe Lake Tahoe bei stürmischen Bedingungen zu den Skifahrern vorkämpfen, die von Schnee und Eis eingeschlossen waren. Das Unglück ereignete sich in der Gegend des Castle Peak nordwestlich des Sees.

Die Skifahrerinnen und Skifahrer hatten sich auf einer dreitägigen Tour befunden, wie der Meteorologe Steve Reynaud vom Sierra Avalanche Center mitteilte. Dabei habe die Tourgruppe "raues gebirgiges Terrain" bewältigen müssen. Laut Sheriffbüro hatten die Expeditionsfirma sowie Notfallsignale der Wintersportler die Behörden auf die Lawine aufmerksam gemacht.

Kalifornien wird diese Woche von einem heftigen Wintersturm heimgesucht, der gefährliche Gewitter, starken Wind und schwere Schneefälle in den Bergregionen mit sich bringt. Laut dem Sierra-Lawinenzentrum im Tahoe National Forest in Truckee herrscht in der zentralen Sierra Nevada hohe Lawinengefahr. Auch am (heutigen) Mittwoch war die Lawinengefahr hoch.

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