Unwetter in USA: Schneesturm, Hitze und Tornados | Weather.com
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Schneesturm, Hitze und Tornados - USA leiden unter Wetterextremen

Die Wetterkapriolen bescheren Arizona bereits Mitte März hochsommerliche Temperaturen. Dagegen behauptet der Winter im Mittleren Westen mit einem Schneesturm das Feld. Nebraska verzeichnet indessen bereits einen Riesenwaldbrand.

In Washington D. C. suchen Menschen am Capitol Hill Schutz vor Starkregen. 16. März 2026. (AP Photo/Nathan Howard)
In Washington D. C. suchen Menschen am Capitol Hill Schutz vor Starkregen. Bild aufgenommen am 16. März 2026
(AP Photo/Nathan Howard)

Die Menschen in den USA plagen sich mit extremen Wettergegensätzen. Während Teile des Mittleren Westens am Montag (Ortszeit) unter mehr als einem halben Meter Neuschnee begraben waren, sagte der Wetterdienst für den Südwesten Temperaturen von mehr als 37 Grad Celsius voraus.

Snapped and uprooted trees surround a home along Chad Avenue in Lexington, Ala., on Monday, March 16, 2026, following a tornado that struck northeastern Lauderdale County on Sunday night. (Dan Busey/The TimesDaily via AP)
Im Süden wüteten zerstörerische Tornados. In Lexington, Alabama, hinterließ ein Tornado eine Spur der Verwüstung.
(Dan Busey/The TimesDaily via AP)

An der Ostküste tobten Stürme, die zu Schulschließungen und zur Absage von mehr als 4700 Flügen führten. Die Behörden gaben nach Angaben des Wetterdienstes AccuWeather Wetterwarnungen für mehr als 200 Millionen Menschen heraus.

Schwerer Sturm in New York

Der Nationale Wetterdienst bestätigte vier Tornados in Missouri. In New York City warnten die Behörden vor heftigen Böen und herabstürzenden Ästen. Der Sturm fachte einen Wohnhausbrand an, bei dem in der Stadt am Montagnachmittag vier Menschen ums Leben kamen, unter ihnen ein Kind.

SchneeverwBlowing and drifting snow blankets Lion Park in St. Joseph, Mich., Monday, March 16, 2026, as a winter storm moves across Michigan. (Don Campbell/The Herald-Palladium via AP)
Ein Wintersturm bringt dem Mittleren Westen erneut starke Schneefälle. Im Bild zu sehen ist ein Mann aus St. Joseph (Michigan), der am Montag, 16. März 2026, bei dichtem Schneetreiben mit seinem Hund Gassi geht.
(Don Campbell/The Herald-Palladium via AP)

In den Bundesstaaten Minnesota, Wisconsin und Michigan fiel bei Sturm so viel Schnee, dass der Horizont in dem Flockenwirbel nicht mehr zu erkennen war. In Mountain in Wisconsin fielen seit Samstag mehr als 60 Zentimeter Schnee. In Michigan könnten noch einmal 30 Zentimeter hinzukommen.

Hitze wie noch nie im März

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Indessen baute sich im Südwesten Mitte März ein Hitzedom auf. In Phoenix in Arizona wurden für den Verlauf der Woche fünf Tage mit Temperaturen von mehr als 37 Grad erwartet. In der Gegend um San Francisco sollten es bis Mitte der Woche mehr als 32 Grad werden. "Technisch gesehen ist das immer noch Winter", sagte Bürgermeisterin Karen Bass. "Das ist natürlich nicht normal für März, aber es ist ein Zeichen dafür, wie sich der Klimawandel auf unsere Stadt auswirkt."

A man rests on a bench while visiting Shoreline Park in Mountain View, Calif., Monday, March 16, 2026. (AP Photo/Godofredo A. Vásquez)
Der kalendarische Frühling hat noch nicht einmal begonnen und Menschen in Arizona und Kalifornien schwitzen bei Werten von weit über 30 Grad.

"Dies ist eine Hitzewelle, die wir in der Geschichte des Südwestens noch nicht erlebt haben", sagte AccuWeather-Meteorologe Dan DePodwin. Dagegen sollte der Sturm an der Ostküste am Dienstag Frosttemperaturen bis hinunter nach Florida bringen.

Wolkenbrüche in Hawaii

In Hawaii setzten Wolkenbrüche Häuser unter Wasser und überfluteten Straßen. Stellenweise fielen mehr als 380 Liter Regen pro Quadratmeter. Auf Maui sei es sogar doppelt so viel gewesen, teilte der Wetterdienst mit. Ein Haus stürzte ein. Berichte über Tote und Verletzte lagen nach Angaben von Bürgermeister Richard Bissen nicht vor.

Debris covers a beach in Kihei, Hawaii, Sunday, March 15, 2026. (Eli Pace/The Maui News via AP)
Die Traumstrände von Hawaii wurden von einem Sturm verwüstet. Im Bild zu sehen ist der Kihei Beach auf Hawaii, der von Unrat übersät ist, der von dem Unwetter angespült wurde.
(Eli Pace/The Maui News via AP)

Dagegen toste in Nebraska bei Trockenheit und Wind der größte Flächenbrand in der Geschichte des Bundesstaates. Insgesamt drei Brände haben den Behörden zufolge mittlerweile etwa 3.000 Quadratkilometer Fläche verwüstet, das ist weit mehr als die Größe des Saarlandes.

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