USA: Unwetter fordert mindestens sieben Tote | Weather.com
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USA: Mindestens sieben Tote bei tagelangem Unwetter

Starkregen und Überschwemmungen haben in Indiana mindestens sieben Menschen das Leben gekostet.

16. August 2026: Darius Canler und Curtis Carey tragen einen Fernseher aus ihrem überfluteten Haus in Indianapolis. (AP Photo/Obed Lamy)
16. August 2026: Darius Canler und Curtis Carey tragen einen Fernseher aus ihrem überfluteten Haus in Indianapolis.
(AP Photo/Obed Lamy)

Tagelanger Starkregen und schwere Überschwemmungen haben im US-Bundesstaat Indiana mindestens sieben Menschen das Leben gekostet. Unter den Todesopfern sind ein vierjähriger Junge, drei Männer und drei Frauen. Zuletzt bestätigt wurde der Tod eines 31-jährigen Radfahrers, der am Sonntag (Ortszeit) tot in einem Loch auf einer überfluteten Straße gefunden wurde. Nach Angaben des zuständigen Gerichtsmediziners Brian Clark soll er eine Absperrung umfahren haben und in die eingebrochene Straße gestürzt sein.

Behörden im Jennings County im Süden des Bundesstaates teilten mit, dass das bislang jüngste bekannte Todesopfer am Dienstag ums Leben kam, als bei starkem Wind ein Baum in sein Schlafzimmer stürzte.

Historische Hochwasserstände

In Indianapolis erreichte das Hochwasser am Sonntagmorgen seinen Höchststand. Hunderte Häuser entlang des Flusses und seiner Kanäle waren evakuiert worden, Rettungskräfte brachten Menschen mit Booten in Sicherheit. Notunterkünfte blieben geöffnet. Später ging das Hochwasser des White River zurück, während sich die Wetterlage in anderen Teilen des Bundesstaats ebenfalls beruhigte.

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Die heftigen Regenfälle hatten in den vergangenen Tagen Flüsse über die Ufer treten lassen und historische Hochwasserstände verursacht. Der White River erreichte in Anderson und Noblesville einen Pegel von mehr als 7,3 Metern und übertraf damit Rekorde aus dem Jahr 1913. Indianapolis' Bürgermeister Joe Hogsett sprach von den schlimmsten Überschwemmungen in der Stadt seit mehr als 30 Jahren.

Wetterdienst warnt vor Unwettern

Rund 130.000 Stromkunden waren am Sonntagabend noch ohne Elektrizität. Zugleich warnte der Wetterdienst vor weiteren heftigen Regenfällen, Sturzfluten und schweren Sturmböen in Teilen des Bundesstaates.

US-Präsident Donald Trump genehmigte am Samstag auf Antrag von Gouverneur Mike Braun Bundeshilfe für die Bewältigung der Überschwemmungen und die Wiederaufbauarbeiten.

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