Böen bis 130 km/h: So zieht der Sturm über Europa | Weather.com
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Sturmböen bis 130 km/h: So zieht der Orkan jetzt über Europa

Ein kräftiges Sturmtief steuert auf Europa zu und erreicht am Donnerstagabend die Britischen Inseln.

Das Sturmtief bringt in Europa schwere Sturmböen, viel Regen und in den Bergen sogar Schnee. Auch Deutschland ist betroffen.
Das Sturmtief bringt in Europa schwere Sturmböen, viel Regen und in den Bergen sogar Schnee. Auch Deutschland ist betroffen.
(TWC)

Am Freitag zieht der Sturm weiter Richtung Frankreich und anschließend in die Nordsee. An der französischen Kanalküste drohen Böen bis zu 130 km/h. Auch in Deutschland wird es stürmisch, während in den Alpen Neuschnee fällt.

Sturm erreicht die Britischen Inseln am Donnerstagabend

Am Donnerstagabend erreicht der Sturm bereits die Britischen Inseln. Besonders im Südwesten Englands und in Südwales werden kräftige Windböen von 80 bis 97 km/h erwartet. An besonders exponierten Küstenabschnitten sind sogar mehr als 110 km/h möglich.

Neben den kräftigen Windböen bringt der Sturm auch ergiebigen Regen nach Großbritannien. Im Südwesten sowie in Teilen Schottlands sind örtlich 50 bis 80 Liter, vereinzelt sogar bis zu 100 Liter Regen möglich.

Freitag zieht der Sturm Richtung Deutschland

Am Freitag zieht das kräftige Atlantiktief von den Britischen Inseln in Richtung Nordsee und bringt auch Deutschland zunehmend stürmisches Wetter. Von Westen breiten sich Regen und Schauer ostwärts aus. Am Freitagabend erreicht der Regen voraussichtlich auch die Oder.

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Besonders im Westen und Südwesten frischt der Wind deutlich auf. Örtliche kann es auch Sturmböen geben. An der Nordsee sind Böen von etwa 75 bis 90 km/h möglich. Auf exponierten Gipfeln der Mittelgebirge können sie noch deutlich stärker ausfallen und vereinzelt Orkanstärke erreichen. In Städten wie Köln und Frankfurt ist neben Regen mit kräftigen Windböen zu rechnen, während es in Hamburg und Bremen ebenfalls regnerisch und windig wird.

Schnee in den Alpen, Sturm an den Küsten

Ein Ausläufer des Tiefs bringt zudem neue Niederschläge in die Alpen. Vor allem in den Westalpen sinkt die Schneefallgrenze auf etwa 1500 Meter, während in den Allgäuer und Bayerischen Alpen oberhalb von rund 2000 Metern erneut Schnee fallen kann.

Am Samstag zieht das Tief weiter Richtung Dänemark und schwächt sich allmählich ab. Damit dürfte auch der Wind im Binnenland langsam nachlassen, an den Küsten bleibt es zunächst jedoch stürmisch.

Am Sonntag kommt dann bereits der nächste Orkan nach Deutschland.

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