Natur braucht dringend Regen - doch nur in einem Teil des Landes bekommt sie ihn | The Weather Channel
Advertisement
Advertisement

Natur braucht dringend Regen - doch nur in einem Teil des Landes bekommt sie ihn

Der April erwies sich lange Zeit als extremer Dürremonat, bevor in den letzten Tagen des Monats dann doch Regen fiel. In Staulagen kamen 30 bis 45 Liter pro Quadratmeter, lokal in Alpennähe auch rund 60 Liter Regen pro Quadratmeter vom Himmel. In den meisten Fällen waren es in den letzten drei Apriltagen jedoch zwischen einem und 20 Litern. Die Mengen waren dabei durch den Schauercharakter des Regens sehr ungleichmäßig über die Flächen verteilt.

Bleiben Sie mit der kostenlosen App von The Weather Channel immer auf dem neuesten Stand! Hier herunterladen!

Obwohl das Regenintermezzo für die Natur eine willkommene Abwechslung bot: Die Dürre der sechs Vorwochen konnte es nicht wirklich ausgleichen. Dafür war der April aufs Ganze betrachtet einfach zu trocken. Eine Bilanz zeigt, dass in einigen Regionen die durchschnittliche Regenmenge ganze 90 Prozent unter dem langjährigen Normalwert für April lag. An anderen Orten kamen im Endspurt der letzten Apriltage immerhin wenigstens noch 30 bis 45 Prozent der üblichen Regenmenge zusammen. Im Durchschnitt fielen in Deutschland im April dennoch nur rund 25% der erwarteten Regenmenge. Diese errechnen Meteorologen basierend auf einem Referenzzeitraum von 30 Jahren.

Wenig Regen für die kommenden Wochen erwartet

Um die anhaltende Trockenheit entscheidend zu lindern bräuchte es im Mai nun weitere, möglichst großflächige und gleichmäßige Regenfälle über mehrere Tage hinweg. Diese sind vorerst jedoch noch nicht in Sicht. In der kommenden Mai-Woche werden stattdessen geringe Mengen an Regen erwartet. Eine Ausnahme bildet dabei die Region südlich der Donau, wo bereits in den vergangenen Tagen mehr vom Himmel gekommen war als im Rest des Landes.

Aktion Corona Care: So helfen Sie Ihren Nachbarn

Auch in der kommenden Woche könnten dort 20 bis 35 Liter vom Himmel kommen. Unmittelbar an den Alpen sind örtlich auch 80 bis 100 Liter Regen pro Quadratmeter möglich. Sonst werden in weiten Landesteilen lediglich zwei bis 12 Liter pro Quadratmeter erwartet – wohlgemerkt in der Summe der nächsten sieben Tage.

Advertisement

In Sachen Temperaturen zeigt sich der Mai derweil wenig sommerlich. Anders als der April wird es aus derzeitiger Sicht wohl nicht überdurchschnittlich warm. Auch der enorme Sonnenüberschuss mit Rekord-Sonnenstunden ist im Mai kein Thema mehr.

Auch interessant:

So groß wie Grönland: Ozonloch über der Arktis hat sich geschlossen

Advertisement