Erst 41 Grad, dann rollt Kaltfront drüber | Weather.com
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Hitzewelle mit 41 Grad, dann rollt die Kaltfront drüber

Es wird 41 Grad heiß am Donnerstag. Doch gleichzeitig zieht schon eine Kaltfront auf.

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Auf die Hitzewelle folgen schon am Donnerstag Gewitter, ehe der Norden Deutschlands von der Hitze erlöst wird. Das Wetter in Süddeutschland hält hingegen noch bis nächste Woche schwüler Hitze bereit.

Hitze-Fahrplan für Deutschland

Am Mittwoch wird es 38 bis 39 Grad heiß an Rhein, Main, Mosel und Saar. Im ganzen Land steigen die Temperaturen auf 30 bis 37 Grad. In der Nacht zum Donnerstag gibt es dann verbreitet eine tropische Nacht mit Tiefstwerten von 19 bis 23 Grad.

Bis zu 41 Grad: Hitze-Höhepunkt weiter am Donnerstag

Der Donnerstag wird der heißeste Tag der Woche: 41 Grad können es am Rhein werden – nahe am Allzeitrekord für Deutschland. Verbreitet ist es über 35 Grad heiß am Donnerstag.

Aber es kommt schon die erste Änderung. Von Frankreich zieht eine fast trockene Kaltfront nach Deutschland. Die Temperaturen gehen in Köln um gut 5 Grad zurück.

Wüstengewitter am Donnerstag: Gefahr von Microbursts

Entlang der Kaltfront kommt es zu einzelnen wüstenartigen Gewittern. Die Luft ist so trocken und die Wolkenuntergrenzen so hoch, wie man es eigentlich in der Wüste von Arizona erwarten würde.

Das heißt: Der Regen kann auf dem Weg zum Boden schon wieder verdunsten. Mit Starkregen muss am Donnerstag keiner rechnen. Dafür können die Gewitter in sich zusammenfallen und heftige Windspitzen am Boden auslösen, sogenannte Microbursts.

Wetter in Deutschland wird am Freitag geteilt

Doch nach diesen Gewittern etabliert sich eine Luftmassengrenze. Das Wetter in Deutschland teilt sich in einen sommerlichen Norden und einen schwül-heißen Süden. Ab Freitag erwartet uns:

  • Im Norden warmes Sommerwetter mit 25 bis 30 Grad
  • Im Süden ist es schwül und heiß bei 32 bis 38 Grad mit Gewittern

Am Freitag kommt es vor allem entlang der Luftmassengrenze in der Mitte Deutschlands immer wieder zu Gewittern. Das Problem: Die Luftmassengrenze bewegt sich. Das macht die Prognose für das Wochenende noch sehr unsicher.

Unwettergefahr ab Freitag

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Es besteht aber Unwettergefahr ab Freitag. Hinter den Wüstengewittern vom Donnerstag wird die Feuchtigkeit herangezogen. Und Hitze mit viel Feuchtigkeit macht nicht nur schwüles Wetter, sondern sorgt auch für kräftige Gewitter.

Die Zweiteilung zwischen einem sommerlichen Norden und einem fast tropischen Süden hält sich bis Mitte nächster Woche. Erst dann ändert sich die Wetterlage.

Besonders die Gewitter am Wochenende haben erhebliches Unwetter-Potenzial. Doch aufgrund der unsicheren Wetterlage kann man das jetzt noch nicht genau räumlich und zeitlich eingrenzen.

Erstmeldung vom Montag, 27.07.2026

Start der Hitzewelle ist am Dienstag mit bis zu 34 Grad am Oberrhein. Es folgt eine erste tropische Nacht entlang des Rheins. Im Rest des Landes ist es mit 23 bis 29 Grad eher sommerlich. Am Mittwoch steigen die Temperaturen auf 39 Grad am Rhein und 30 bis 35 Grad im Rest des Landes. Nur ganz im Norden ist es noch etwas kühler.

Eine Kaltfront mit teils kräftigen Gewittern beendet die Hitzewelle im Norden und bringt deutlich kühlere Luft.
Am Donnerstag ziehen die ersten Gewitter im Westen und Nordwesten auf.
(TWC)

Wie heiß kann es werden?

Donnerstag ist dann der heißeste Tag mit bis zu 41 Grad im Westen. Aber auch in Franken und von der Lüneburger Heide bis in die Altmark wird es richtig heiß. Mehr als 41 Grad geben die Wettermodelle aber nicht mehr her. Die 45 Grad Horror-Prognosen von vergangener Woche konnten sich, wie erwartet, nicht halten.

Kaltfront verdrängt die Hitze im Norden

Am Donnerstag verdrängen dann bereits eine Kaltfront die Hitze in Richtung Osten. Von der Nordsee bis in die Mitte Deutschlands breitet sich kühlere Luft aus. Im Norden ist damit die Hitzewelle schneller vorbei als gedacht. Eigentlich ist es dort nur zwei Tage richtig heiß.

Ab Donnerstagabend steigt das Gewitter-Risiko. Am Freitag kann es zu heftigen Unwettern kommen – vor allem im Süden. Denn südlich des Mains kann es am Freitag sehr schwül werden. Die Hitze wird sich wohl im Süden länger halten als im Norden, auf jeden Fall bis in die neue Woche.

Tropische Nächte und hohe Wärmebelastung

Von Dienstag bis Freitag kommt es in vielen Städten auch zu tropischen Nächten, wie in Köln, Frankfurt oder Stuttgart. Die Wärmebelastung in der Nacht wird also wieder ein Thema. In Baden-Württemberg und Bayern könnten sich die Tropennächte auch bis nächste Woche halten.

Wüstenluft und Saharastaub diese Woche

Die neue Hitze kommt schnell und direkt aus der Wüste. Ab Mittwoch gibt es wieder Saharastaub bei uns. Das hat zwei Auswirkungen: Zum einen nimmt die Luftqualität ab, zum anderen schirmt der Saharastaub die Einstrahlung etwas ab. Auch das ist der Grund, warum es voraussichtlich nicht heißer wird als 41 Grad und kein neuer Hitzerekord absehbar ist.

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