Wintereinbruch in den Alpen: Vorsicht am Brenner | Weather.com
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Wintereinbruch in den Alpen: Vorsicht am Brenner

Der Winter zeigt sich heute in den Alpen: Es fällt Schnee und sogar Glatteis kann dabei sein.

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Das Wetter in den Alpen schlägt um und es kommt zu kräftigen Schneefällen. Durch den plötzlichen Wintereinbruch in den Bergen kann sich besonders in den französischen und Schweizer Alpen eine erste Schneedecke bilden. In Tirol droht am Abend zudem gefährliches Glatteis.

Wintereinbruch in den Alpen mit bis zu 70 Zentimeter Schnee

Der Schwerpunkt der Schneefälle liegt heute in den höheren Lagen der Alpen. Besonders in den französischen- und den Walliser Alpen in der Schweiz kommt einiges zusammen. Dort kann der Schneefall bis in den späten Abend anhalten.

Die Schneefallgrenze liegt in den Westalpen vergleichsweise niedrig bei etwa 2300 bis 2400 Metern. In den höchsten Lagen bleibt der Schnee deshalb schon liegen. Die Schneedecke kann bereits bis zu 70 Zentimeter stark werden.

Auch in den Tiroler Alpen ist heute mit Schneefall zu rechnen. Dort kann sich die Wetterlage im Laufe des Abends deutlich verschärfen.

Eisregen: Vorsicht auf dem Brenner

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In Tirol kann der Schneefall ab dem frühen Abend in Eisregen übergehen. Für Autofahrer ist das besonders auf den Bergpässen gefährlich. Straßen können dann innerhalb kürzester Zeit extrem glatt werden.

Die verschiedenen Arten von Glätte in Deutschland.
(TWC)

Betroffen ist unter anderem der Brenner. Autofahrer sollten deshalb hier besonders vorsichtig unterwegs sein.

Tiefdruckausläufer bringt kalte Luft und Niederschlag

Verantwortlich für den Wintereinbruch in den Bergen ist ein Tiefdruckausläufer, der derzeit über Mitteleuropa hinwegzieht. Er führt nicht nur feuchte Luft und reichlich Niederschlag mit sich, sondern lässt auch die Temperaturen deutlich sinken – auch in Deutschland.

In den höheren Berglagen der Alpen liegen die Temperaturen im Oktober bereits deutlich unter dem Gefrierpunkt. Der Niederschlag fällt dort deshalb als Schnee. Besonders in den französischen und Walliser Alpen ist es derzeit bis zu fünf Grad kälter als im langjährigen Mittel.

In tieferen Lagen reicht die Abkühlung dagegen nicht für Schnee. Dort sorgt der Niederschlag nur für nasse und ungemütliche Herbsttag.

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