Sommer 2026 sorgte für Hitze wie nie zuvor | Weather.com
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Hitzesommer 2026 bricht Rekorde bei Wüstentagen und Tropennächten

Der Hitzesommer 2026 setzt bei Hitze- und Wüstentagen und Tropennächten neue Maßstäbe.

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Der Hitzesommer 2026 geht in Deutschland als einer der extremsten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in die Geschichte ein.

Im bundesweiten Temperaturmittel reicht es zwar nicht für Platz eins, doch nur der Rekordsommer 2003 war noch wärmer. Gleichzeitig brachte 2026 bei mehreren Hitzeindikatoren neue Höchstwerte.

Sommer 2026: Neue Hitzerekorde in Deutschland

Schon Ende Juni wurde ein neuer deutscher Temperaturrekord gemessen. In Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt stieg das Thermometer auf 41,8 Grad. Zugleich meldeten mehr als 200 Wetterstationen neue Allzeitrekorde.

Außergewöhnlich war auch die hohe Zahl an Wüstentage – also Tage mit 35 Grad und darüber. An mehreren Orten lagen die Werte sogar über denen des Sommers 2003. In Frankfurt wurden 18 Wüstentage im Sommer 2026 registriert, im Jahr 2003 waren es zwölf. In München stieg die Zahl von drei auf acht.

Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung in Nordrhein-Westfalen. Dort wurden im Landesmittel 21 Hitzetage mit mindestens 30 Grad registriert. Das ist ein neuer Rekord. Üblicherweise liegt der langjährige Durchschnitt bei nur etwa vier Tagen.

Tropennächte brachten kaum Abkühlung

Nicht nur tagsüber war die Belastung außergewöhnlich. Vielerorts fiel die Temperatur auch nachts nicht unter 20 Grad. Die Zahl der Tropennächte lag in mehreren Städten auf ungewöhnlich hohem Niveau.

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In Stuttgart und Frankfurt wurden jeweils 17 Tropennächte gemessen. Gerade die fehlende Abkühlung in den Nächten ist besonders belastend, weil sich der Körper schlechter erholen kann. Zudem speichern Gebäude und versiegelte Flächen die Wärme, sodass sich Städte über Tage hinweg immer weiter aufheizen.

Trockenheit und Sonne verschärften die Lage

Neben Hitze kam es auch zu Trockenheit und besonders viel Sonnenschein. In Nordrhein-Westfalen war der Juli nach vorläufiger Bilanz der trockenste seit Beginn der Aufzeichnungen. Damit war der Sommer 2026 nicht nur außergewöhnlich heiß, sondern brachte auch sehr wenig Regen.

Jahrhundertsommer in Baden-Württemberg

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht in seiner vorläufigen Auswertung vom wärmsten Sommer in Baden-Württemberg seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1881.

Ein Jahrhundertsommer also. Doch im Südwesten sind in den vergangenen Monaten nicht nur Wetterrekorde gebrochen worden. Tausende Menschen starben an den Folgen der Hitze, zugleich zehrte er Futterreserven auf und hinterließ Schäden an Landschaft und Natur.

Sommer 2026 setzt neue Maßstäbe

Beim bundesweiten Temperaturmittel liegt der Sommer 2003 weiterhin auf dem ersten Platz. Dennoch macht der Hitzesommer 2026 deutlich, wie stark sich extreme Wetterlagen inzwischen zuspitzen.

Platz zwei bei der Durchschnittstemperatur, dazu neue Rekorde bei Hitze- und Wüstentagen: Der Sommer 2026 war weit mehr als nur ein weiterer warmer Sommer. Er zählt zu den heftigsten Hitzeperioden, die Deutschland je erlebt hat.

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