El Niño: Sommer zwischen Hitze und Hochwasser | Weather.com
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El Niño: Sommer zwischen Hitze und Hochwasser

El Niño ist wohl unausweichlich. Für ein Super-El-Niño steht die Wahrscheinlichkeit jetzt sogar bei 50%.

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Schon im Juni oder Juli könnte El Niño einsetzen und sich verstärken. Damit werden die Auswirkungen für unseren Sommer immer stärker. Und das könnte noch gefährlich werden.

Sommer 2026 zwischen Hitze und Hochwasser

Von einem El Niño geht zunächst einmal ein enormer Hitzeschub aus. Und die Fernwirkungen werden auch hier in Mitteleuropa zu spüren sein.

Grundsätzlich können wir von mehr Hochdruck ausgehen, insbesondere über Mittel- und Osteuropa. Und dadurch auch von höheren Durchschnitts-Temperaturen. Hitzewellen sind daher vorprogrammiert.

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Aber gleichzeitig sind die Meere sehr warm. Und das führt wiederum zu Gewittern, Unwettern, Regen und dadurch auch zu Hochwassern und Überschwemmungen.

Und gegen Ende des Sommers kann das El Niño dann für eine Destabilisierung der Wetterlage in Europa sorgen. Konkret heißt das: Der Hochdruck kann sich nach Norden verlagern. Das zeigen bereits jetzt viele Wettermodelle. Dann könnte aber der Weg frei werden für Tiefdrucksysteme aus Süden, die viel Wasser mit sich führen.

Hitzesommer mit vielen Gewittern erwartet

Auf einen Hitzesommer mit vielen Gewittern könnte dann eine Hochwasserlage folgen. Und genau das ist das Problem der Sommerprognose. Entweder es ist heiß und trocken, oder es drohen Sturzfluten. Dieser Widerspruch ist schwer zu verstehen, hängt aber explizit von der Lage der Hochdruckgebiete im Sommer ab. Wenn sich ein Hoch im August plötzlich nach Norden verlagert, dann ist der Weg für den Regen frei.

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