Bei Bad Tölz: Erneut Braunbär in Oberbayern gesichtet | Weather.com
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Bei Bad Tölz: Erneut Braunbär in Oberbayern gesichtet

ARCHIV - 07.05.2019, Springe: Ein Braunbär steht in seinem Gehege im Wildtierpark Wisentgehege Springe. Biber, Wolf und Goldschakal sind in Europa auf dem Vormarsch. Auch der Elch und der Braunbär erobern regional neue Gebiete. Foto: Christophe Gateau/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Ist es der gleich Braunbär? Am Wochenende sichteten Radfahrer einen Bären an der bayerisch-österreichischen Grenze, kurz darauf im Landkreis Bad-Tölz.
(dpa)

Im südlichen Oberbayern ist erneut ein Braunbär gesichtet worden. Ob es sich dabei um das gleiche Tier handelt, das zuletzt Anfang Mai im Landkreis Garmisch-Partenkirchen von einer Wildtierkamera aufgenommen worden war, sei bislang unklar, sagte ein Sprecher des Landesamts für Umwelt (LfU) am Mittwoch in Augsburg.

Suche nach Bärenhaaren

"Dazu ist genetisches Material notwendig, das wir bisher noch nicht haben." Zwar wurde im Umfeld der Bären-Aufnahme vom Wochenende im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen nach Haaren und Kot gesucht - bisher aber ohne Erfolg.

Radfahrer sichten Bären im Grenzgebiet bei Kiefersfelden

Zuletzt hatten drei Radfahrer am Wochenende in Österreich nahe der deutschen Grenze gemeldet, einen Bären gesehen zu haben. Das Tier habe sich auf dem Forstweg "Bärenbad" bei Langkampfen im Tiroler Bezirk Kufstein aufgehalten - rund zehn Kilometer südwestlich der Gemeinde Kiefersfelden im Landkreis Rosenheim.

Dauerhafte Ansiedlung unwahrscheinlich

Trotz der erneuten Sichtung geht das LfU nicht davon aus, dass sich Bären in Bayern dauerhaft ansiedeln werden. Die Experten verwiesen darauf, dass junge Männchen auf der Suche nach einem Weibchen zum Teil sehr weit umherstreiften - teils über mehrere Monate oder wenige Jahre hinweg.

Nächste Population im Trentino

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Finden sie keine Partnerin, kehren sie wieder in ihre Heimat zurück. Die nächste Bärenpopulation befinde sich im italienischen Trentino, etwa 120 Kilometer von Bayern entfernt.

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Das LfU rät Wanderern und Ausflüglern im südlichen Oberbayern wegen der Bären-Sichtungen dennoch, "sehr genau darauf zu achten, in der Natur keine Essensreste und keinen Müll zurückzulassen".

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