Folgen der Versauerung: Ozeane drohen Strände in Europa zu verschlingen
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Folgen der Versauerung: Ozeane drohen Strände in Europa zu verschlingen

Strände bis 2100 zu 31 Prozent verschlungen?
Die Verschmutzung der Luft und Atmosphäre durch Kohlenstoffdioxid lässt die Ozeane der Erde übersäuern. Mit weitreichenden Folgen: Strände werden immer mehr vom Meer verschlungen.
(colourbox.de)

 

Es bleibt ein brisantes Thema: Die Versauerung der Meere hat weitreichende Folgen und diese liegen in näherer Zukunft als viele vielleicht annehmen. Forscher kommen in einer Untersuchung zu dem Schluss, dass bis 2100 die Strände der Erde bis zu 31 Prozent schrumpfen könnten. 

Das von Industrieabgasen stammende Kohlenstoffdioxid belastet nicht nur die Atmosphäre. Das CO2 wird auch vom Meer aufgenommen, was den ph-Wert sinken lässt. Die Folge: Das Meer versauert. „Die Strände in der Baia di San Giovanni könnten als Folge der steigenden Versauerung des Meerwassers ganz verschwinden“, erklärt Simone Simeone, Leiter der Studie.

Das Team um Simeone vom Istituto per lo Studio degli Impatti Antropici e Sostenibilità in Ambiente Marino hat in Zusammenarbeit mit Kollegen der Università Cà Foscari Venezia eine Bucht auf Sardinien untersucht.

Meerversauerung verhindert Bildung von Sedimenten

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Ziel der Untersuchungen war es, die Auswirkungen der vorhergesagten Meeresversauerung auf den langfristigen Ablagerungshaushalt eines mediterranen, mit Kohlenstoffdioxid belasteten Strand- und Dünensystems zu messen. In ihrer Studie untersuchte das Team die Bucht Baia di San Giovanni auf der sardinischen Halbinsel Sinis. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift „Climate Change“ veröffentlicht

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Basierend auf Vorhersagemodellen den Grad der Meeresversauerung prognostizieren die Wissenschaftler, dass sich in Zukunft bis zu 31 Prozent weniger Sedimente bilden können, da der hohe Säuregehalt des Wassers dies nicht zulässt. 

Abnahme der Strände könnte weitere Erosionen fördern

Außerdem berichten die Autoren in ihrer Studie, dass die Verringerung der Sedimentreservoirs auch Einfluss darauf haben könnte, wie schnell sich die Landschaft an den steigenden Meeresspiegel anpassen kann. So könnte durch den Abbau auch die Erosion von Dünen und Unterwasserstränden gefördert werden. 

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