Wetter-Namen 2026 stehen fest | Weather.com
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Namenspatenschaft: So heißen Tief- und Hochdruckgebiete 2026

Wetterlagen bekommen auch 2026 wieder offizielle Namen. Die Aktion Wetterpate vergibt Patenschaften im gesamten DACH-Raum.

dpatopbilder - 27.12.2025, Schweden, Åre: Menschen gehen bei starkem Schneefall am Bahnhof, nachdem der Zugverkehr eingestellt wurde. Sturm Johannes fegt durch Skandinavien. Tausende Haushalte sind betroffen, Fähren bleiben liegen, Züge stehen still. Foto: Pontus Lundahl/TT News Agency/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Dieser Schneesturm in Schweden heißt Johannes – er legt derzeit den Zug- und Fährverkehr lahm, Tausende Haushalte sind von Stromausfällen betroffen.
(Pontus Lundahl/TT News Agency/AP/dpa )

Wer vergibt die Namen für Hochs und Tiefs?

Die Namen für Hoch- und Tiefdruckgebiete 2026 stehen fest. Vergeben werden sie im Rahmen der Aktion Wetterpate, organisiert vom Verein Berliner Wetterkarte in Kooperation mit der Freien Universität Berlin. Die Einnahmen fließen in die Unterstützung der studentischen Wetterbeobachtung am Institut für Meteorologie in Berlin.

Welche Regeln gelten für die Benennung?

Im Jahr 2026 tragen Hochdruckgebiete männliche und Tiefdruckgebiete weibliche Vornamen. Das wechselt im Jahresrhythmus: In ungeraden Jahren ist es umgekehrt. Die Namen gelten offiziell für den gesamten DACH-Raum, sowie für Polen, Tschechien und die Slowakei. Das bestätigte Tobias-Sebastian Schencke vom Team Wetterpate.

Wie heißen die neuen Hochs und Tiefs?

Das erste Hoch des Jahres wird Andreas heißen. Weitere Namen lauten etwa Bronco, Iackl oder Djamschid. Tiefdruckgebiete werden unter anderem Leonie, Helen, Fritaun, Hedda, Isgard oder Cerry heißen. Es gebe viele geläufige, aber auch besondere Namen, so Schencke: „Für 2026 gebe es recht viele Standardnamen, aber auch besondere, weniger bekannte Namen seien dabei.“

Wie läuft die Patenschaft ab?

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Eine Patenschaft kostet 390 Euro für ein Hoch und 290 Euro für ein Tief. Der Preisunterschied hängt mit der Lebensdauer zusammen: Tiefs halten meist drei bis fünf Tage, Hochs dagegen bis zu zwei oder drei Wochen. Laut Schencke: „Hochdruckgebiete halten länger, bringen gutes Wetter und davon gibt es weniger pro Jahr.“

Die Namenspatenschaften sind oft Geschenke zu Geburtstagen oder Weihnachten. Manche kaufen sie auch für sich selbst, berichtete Schencke.

Welche Namen sind erlaubt?

Die Namen müssen standesamtlich anerkannt sein. Fantasie- oder Firmennamen sind ausgeschlossen. Seit September konnten Interessierte ihre Wunsch-Namen einreichen. Rund 200 Namen werden insgesamt vergeben.

Welche Buchstaben sind besonders gefragt?

„First come, first serve“, erklärt Schencke das Prinzip. Besonders beliebt seien Buchstaben wie M und S, wo teilweise „15, 20 Anträge“ eingehen. Bei X, Y, Z oder Q sei es hingegen schwierig, passende Namen zu finden. Wenn bis zum Einsatzzeitpunkt kein Pate gefunden wurde, wird der Name durch das Wetterpaten-Team bestimmt.

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