Herrscht bei Vollmond tatsächlich Hochdruckwetter? | Weather.com
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Bei Vollmond herrscht Hochdruckwetter! Stimmt das eigentlich?

Bei Vollmond erwarten viele Menschen Hochdruckwetter. Doch hängt das mit dem Mond zusammen? Wir haben diesen Wettermythos einmal genau untersucht.

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Am 3. März erleben wir einen besonderen Vollmond. Er läutet nicht nur den Frühling ein. Besonders spannend ist, dass er in anderen Teilen der Welt als Blutmond sichtbar sein wird. Der März-Vollmond gilt traditionell als Frühlingsbote und scheint diese Rolle in diesem Jahr perfekt zu erfüllen.

In Mitteldeutschland geht der Vollmond an diesem Tag gegen 18 Uhr auf. Das sind über fünf Stunden nach dem exakten Vollmondzeitpunkt um 12:37 Uhr.

Der Vollmond und das Wetter

Neben einigen Irrtümern hält sich ein Wettermythos recht hartnäckig: Ein Vollmond bringt Hochdruckwetter! Doch wie sollte das gehen? Schließlich ist der Vollmond nicht nur in unseren Breiten zu sehen, sondern auf der ganzen Welt – das müsste dann schon ein sehr großes, weltumspannendes Hochdruckgebiet sein.

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Vollmond ist dann, wenn Sonne und Mond in Opposition stehen. Der Mond befindet sich meist etwas über oder unterhalb der Erdumlaufbahn - liegt er zu diesem Zeitpunkt genau in Höhe der Erdumlaufbahn, findet eine Mondfinsternis statt.

Der Vollmond ist auch bei Tiefdruck da

Womöglich hält sich der Mythos vom Hochdruckwetter bei Vollmond, weil wir den Erdtrabanten nur bei lockerer Bewölkung oder bei einem klaren Himmel sehen  - dank eines Hoch- beziehungsweise Zwischenhocheinflusses. Natürlich ist der Vollmond auch da, wenn wir eine geschlossene Wolkendecke haben wie beispielsweise bei Tiefdruckeinfluss. Allein: Dann rückt er den Menschen nicht ins Bewusstsein.

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