El Niño bremst Unwetter in den USA – Hitze nimmt zu | Weather.com
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El Niño bremst Unwetter in den USA – doch Hitze nimmt zu

El Niño beeinflusst das Wetter in den USA spürbar: Tornados und Hurrikans werden gebremst, gleichzeitig steigt die Gefahr von Hitze und erhöhten Pegeln an der Pazifikküste.

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Am Anfang der WM herrscht noch Tiefdruck über dem Süden der USA, was Tornados noch begünstigen kann, aber in den kommenden Wochen wird der Hochdruck stärker und damit die Tornado-Gefahr geringer.

Auch die Hurrikanaktivität ist im Moment noch gedämpft. Bis zum Beginn der WM bleibt der Atlantik komplett ruhig und es ist auch noch keine Hochsaison für Wirbelstürme. Das hat auch mit El Niño zu tun, dass in das Wettergeschehen eingreifen wird. Ein El Niño wirkt viel direkter in Amerika als in Europa. Und das hat vier wesentliche Auswirkungen.

El Niño könnte Hochwasser begünstigen

Die Hurrikane und auch die Tornados werden gedämpft. Dafür muss man mit einem Hitzeschub rechnen in den nächsten Wochen. Es wird also noch heißer, aber die ganz großen Unwetter sind seltener.

Dann ist da noch ein spannender Effekt: Durch El Niño schwappt das Wasser an der Pazifikküste zurück. Es kommt zu steigenden Pegeln. Wenn jetzt noch der Mond ungünstig steht und die Gezeiten verstärkt werden, kann es zu einem markanten Hochwasser kommen in Vancouver, Seattle, der San Francisco Bay Region oder auch in Los Angels.

Das heißt nicht, dass mit großen Zerstörungen zu rechnen ist, aber vielleicht mit großen Verkehrsbehinderungen, sollte es wirklich dazu kommen. Auf jeden Fall warnt die US-Wetterbehörde NOAA schon vor diesem Szenario. Auf die NOAA sollte man übrigens immer hören in den USA. Sie warnt sehr zuverlässig vor quasi allen Umweltgefahren.

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