Frost in Deutschland trotz 20 Grad am Tag | Weather.com
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Frost bleibt in Deutschland: Wie kann das sein bei 20 Grad?

Der Frühling ist da und wir erleben 20 Grad. Morgens haben wir trotzdem noch Frost. Aber wie lange noch?

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Im Rheinland ist es schon frostfrei. Aber im Norden, Süden und Osten kommt es immer noch zu leichtem Frost oder Bodenfrost. Mit dem strengen Frost ist es vorbei und er kommt auch nicht mehr zurück. Das Wetter in Deutschland hat auf Frühling umgeschalten und wir bekommen sogar Wüstenluft und Saharastaub ab. Auch im Rest Europas schmilzt der letzte Schnee gerade kräftig dahin.

Wie lange gibt es noch Frost in Deutschland?

Doch die Nächte sind immer noch lang und nachts kühlt es stark aus, weil wir wenig bis gar keine Wolken haben. Damit wird es auch immer wieder frostig. Mit leichtem Frost müssen wir weiterhin rechnen. Erst ab dem 15. März könnte Deutschland frostfrei sein.

In der zweiten Märzhälfte ist der Frost dann voraussichtlich erstmal weg. Aber frostsicher sind wir auch dann noch lange nicht.

Kühler April: Kommt der Frost nochmal zurück?

Alle Prognosen deuten im Moment auf einen eher kühlen April hin. Und dann könnte auch der Frost immer wieder zurückkommen. Bis in den Mai hinein kann es immer wieder Kaltlufteinbrüche geben, die auch Frost oder Bodenfrost auslösen können.

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Deshalb bleibt es bei der Regel: Erst ab Mitte Mai ist es wirklich frostfrei in Deutschland.

Hoher Tagesgang im Frühling

Im Augenblick kommt es zu einem hohen Tagesgang der Temperaturen. Das heißt: Während es morgens noch frostig ist, kann es am Nachmittag schon knapp 20 Grad warm sein. Das ist normal für die Übergangsjahreszeiten, also auch für den Frühling. Bei stark kontinentalem Klima wie in Kanada oder Russland kann das so extrem ausfallen, dass es morgens Frost gibt und nachmittags 30 Grad heiß ist.

Bodenfrost auch bei Plusgraden möglich

Luftfrost ist eine Temperatur, die zwei Meter über dem Erdboden gemessen wird und kleiner als 0 Grad Celsius ist. Bodenfrost hingegen ist eine Temperatur unterhalb des Gefrierpunktes direkt am Boden. Dass das eine Rolle spielt zeigt folgendes Beispiel: Kühlt die Luft in der Nacht durch Ausstrahlung, also bei klarem Himmel, auf eine Tiefsttemperatur von 2 bis 4 Grad ab, so muss man örtlich trotzdem von Bodenfrost ausgehen. Der Grund ist die schwere der Luft.

Je kälter die Luft ist, umso schwerer ist sie auch. So ist die Luft in zwei Metern Höhe zwar frostfrei, doch am Boden kann es sehr wohl noch frostige Temperaturen geben.

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