Erst 25 Grad, dann Gewitter: Regenfront vertreibt Frühsommer | Weather.com
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Erst 25 Grad, dann Gewitter: Regenfront vertreibt Frühsommer

Erst beschert uns das Tief Waldtraud am Wochenende sommerliche Werte mit bis zu 25 Grad. Und dann löst es einen Wettersturz aus, der Gewitter, Starkregen und Hagel bringt.

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Das frühsommerliche Wetter am Wochenende hält leider nur kurz. Denn das Tief Waltraud läutet mit Regen und Sommergewittern einen Wettersturz ein, der gebietsweise Starkregen und Gewitter bringt. So langsam spürt man, dass die Atmosphäre in den Sommermodus übergeht. Gewitter und Starkregen werden in den kommenden Wochen und Monaten zunehmen.

Bis zu 25 Grad, dann Absturz

Am Rhein sind 25 Grad am Samstag möglich. Und auch sonst liegen die Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad. Wer Zeit im Freien verbringt, sollte an Sonnenschutz denken. Denn die Sonne im April ist so stark wie im August, das sollte man bedenken.

Nach dem sommerlichen Samstag kommt am Sonntag der Absturz: Dann zeigt das Thermometer 5 bis 8 Grad weniger. Verantwortlich dafür ist Tief Waltraud.

Starkregen setzt schon am Samstag ein

Erst schickt Waltraud die Warmluft, doch schon am Samstagmorgen kommt der Regen im Nordwesten an und der breitet sich langsam weiter aus.

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Zwischen Saarbrücken über Erfurt bis nach Berlin droht am Samstag und im Osten auch noch am Sonntag Starkregen. Denn die Regenfront ist mit Schauern und Gewittern durchsetzt. Die Regenmengen erreichen maximal 40 Liter pro Quadratmeter in wenigen Stunden. Das kann in ungünstigen Fällen schon reichen, dass Keller geflutet werden.

Regen und Gewitter am Sonntag im Südosten

Im Südosten wird es sogar noch etwas schärfer. Vor dem Regen bilden sich Sommergewitter aus, so ab 12 Uhr am Sonntag. Hier kommt es auch zu Hagel und Sturmböen. Betroffen sind der Südosten Bayern, Österreich bis nach Wien, Tschechien, auch Prag, sowie Teile Polens.

Erster Vorgeschmack auf Sommergewitter

Noch sind das nicht die schlimmsten Unwetter, aber vielleicht ein erster Vorgeschmack auf den Sommer, der in diesem Jahr deutlich mehr Gewitter haben soll als in den vergangenen Jahren.

Der Grund hierfür ist das einsetzende Klimaphänomen El Niño im Pazifik, das höchstwahrscheinlich einen warmen bis heißen Sommer mit vielen Gewittern in Mitteleuropa auslösen wird.

Kühler Wochenstart mit Bodenfrost

Doch der Sommer ist noch ein paar Wochen weg. Das merkt man auch daran, dass es nach Sonntag relativ kühl weitergeht. Bodenfrost am Montagmorgen ist keine Seltenheit, denn nach Waltraud fließt Kaltluft aus Nordosten ein und hält sich ein paar Tage.

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