Herbst zwischen Altweibersommer und Wintereinbruch | Weather.com
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Altweibersommer bis Wintereinbruch: Deutschland droht unruhiger Herbst

Im Herbst kann viel passieren: Dieses Jahr hat aber Besonderheiten und deshalb sind auch die Wettergefahren anders.

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Vom Altweibersommer bis zum frühen Wintereinbruch: Das Wetter im Herbst kann sehr unterschiedlich ausfallen. Und es gibt einige Wettergefahren, die uns in Deutschland noch treffen könnten.

Sturmflutgefahr an der Nordsee

Diesen Herbst werden viele Tiefdruckgebiete aus Westen auf Deutschland zurollen. Starker Wind zieht dadurch auf und die Gefahr von Sturmfluten an der Nordseeküste steigt.

Ob auch starke Sturmfluten dabei sind, lässt sich jetzt noch nicht sagen. Aber die Gewässer vor Europa sind sehr warm dieses Jahr. Spätestens ab November müssen wir von erhöhter Sturmflutgefahr ausgehen.

Wetter im Herbst: Stürme und Orkane drohen in Deutschland

Nicht nur einfache Tiefdruckgebiete können uns im Herbst häufiger treffen. Es geht auch wieder los mit den Stürmen – besonders in diesem Jahr. Der warme Nordatlantik, die sehr warme Biscaya und auch die warme Nordsee befeuern die Tiefdruckentwicklung zusätzlich.

Wir müssen von einer Sturmsaison ausgehen, die spätestens im November beginnt. Auch Orkane werden dabei sein. Und die können richtig gefährlich werden. Nicht nur die Sturmgefahr ist erhöht dieses Jahr, sondern auch die Orkangefahr.

Die Windgeschwindigkeiten bei Sturm und die Folgen.
(TWC)

Medicane: Der schwere Sturm im Mittelmeer

Das Mittelmeer hat in diesem Jahr Rekordtemperaturen erreicht und dadurch erhöht sich auch die Unwettergefahr. Im Herbst wird die Kaltluft aus Norden immer öfter nach Süden durchbrechen. Die Folge ist ein explosives Gemisch.

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Es drohen wirbelsturmartige Medicanes, die für große Zerstörungskraft bekannt sind. Im Mittelmeer kann sich wegen der starken Corioliskraft zwar kein stabiler Wirbelsturm bilden, aber die Energie ist da und wird sich auch entladen. Im Süden Europas ist im Herbst 2026 daher Vorsicht geboten.

Herbst 2026 kann viel Schneefall in den Bergen bringen

Spätestens im November setzen starke Westwinde ein. Und dann kann es auch bereits sehr stark schneien in Deutschland. Allerdings nur in den Bergen, vorzugsweise in den Alpen. Denn mit dem Westwind bleibt es auch sehr mild und das voraussichtlich noch länger.

Der viele Regen fällt ab 1500 Metern eher als Schnee und so könnte es bereits im Herbst schon schneien in den Alpen. Die Wetterlage soll sich auch im Dezember kaum ändern, sodass dieses Jahr noch signifikante Schneemengen in den Alpen möglich sind.

Hochwasser im Süden oder Osten

Hochwasser ist zwar erst einmal nicht sehr wahrscheinlich, aber auch das könnte sich noch ändern. Das extrem warme Mittelmeer kann bis weit in den Herbst hinein noch gewaltige Wassermassen in die Atmosphäre pumpen. Und mit den vielen Tiefdruckgebieten steigt auch die Gefahr für eine Vb-artige Wetterlage.

Durch ein Vb-Tief kann es in Deutschland zu starken Niederschlägen kommen - in Form von Regen oder auch Schnee.
Eine Vb-Lage kann starke Niederschläge auslösen an den Alpen und am Erzgebirge.
(TWC)

Dabei zieht sehr feuchte Luft aus Italien nach Norden und es drohen massive Niederschläge an den Alpen und am Erzgebirge. Dieses Unwetter ist zwar bislang das Unwahrscheinlichste, hat aber das größte Zerstörungspotenzial im Herbst.

Grundsätzlich wird sich Super-El-Niño in unserem Herbst deutlich bemerkbar machen. Es ist zu erwarten, dass es lange warm bleibt. Ab November droht es sehr windig und nass zu werden bis mindestens Ende Dezember.

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