Winter 2026/27: Westwinde verhindern Schnee und Kälte | Weather.com
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Fällt der Winter aus? Modelle sehen milde Monate bis Januar

Die neuen Langfristprognosen sind eindeutig: Bis in den Januar hinein bestimmen milde Westwinde unser Wetter. Statt Schnee gibt es Regen und Sturm. Erst im Januar steigen die Chancen auf Winterwetter etwas.

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Die neuen Winterprognosen sind da, und sie zeichnen ein eindeutiges Bild: Einen kalten Winter müssen wir nicht erwarten, zumindest nicht bis Januar. Schnee dürfte Mangelware bleiben.

Westwinde bis in den Dezember

Egal, welches Modell man betrachtet: Die Westwetterlage scheint bis in den Dezember hinein gesetzt. Im November dürften häufiger Westwinde wehen als üblich, im Dezember sogar vermehrt Winde aus Südwest.

Für Deutschland bedeutet das milde Temperaturen, viel Regen und gelegentlich auch Sturm. Schnee bleibt die Ausnahme. Flocken sind zwar möglich, liegen bleiben dürften sie aber kaum.

Wo im Dezember ein bisschen Schneefallen kann

Für Nord- und Westdeutschland zeigen die Modelle bis einschließlich Dezember eine durchschnittliche Schneehöhe von null Zentimetern. Im Süden und teils auch in der Mitte des Landes sind wenige Zentimeter möglich, allerdings deutlich weniger als im langjährigen Mittel. Wir müssen also mit einem warmen und schneearmen Winterstart rechnen.

Nur in den höheren Lagen der Mittelgebirge und in den Alpen schneit es kräftiger, dort kann der Schnee auch liegen bleiben. Am schneesichersten ist wie immer das Allgäu.

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Im Januar könnte es etwas kühler werden, damit steigen auch die Chancen auf Schnee. Eine wochenlange Winterlage ist in den Modellen derzeit aber nicht zu erkennen.

Weniger Schnee in den Alpen

Der September-Lauf der Modelle war für die Alpen noch sehr optimistisch. Der neue Oktober-Lauf ist zurückhaltender: Schnee wird es dort zwar geben, die Mengen könnten aber leicht unter dem Durchschnitt liegen.

Allerdings bilden Monatsprognosen nur einen Trend ab und glätten einzelne starke Ereignisse gern weg. Schon ein kräftiges Tiefdruckgebiet kann die Schneeprognose für die Alpen zumindest regional deutlich verändern. Vor allem das warme Mittelmeer, aber auch die warme Biskaya können in den Bergen für starke Schneefälle sorgen.

El Niño und ein starker Polarwirbel

In El-Niño-Jahren ist in Deutschland, wenn überhaupt, erst spät mit Winter zu rechnen. Zusätzlich verstärkt ein kräftiger Polarwirbel die Westwinde über dem Atlantik. Der Winter könnte deshalb fast ausfallen.

Nur im Januar scheint der Polarwirbel etwas schwächer zu werden, und prompt zeigen die Modelle dann auch mehr Schnee. Im Februar könnte es damit aber schon wieder vorbei sein: Starke El-Niño-Ereignisse gingen in der Vergangenheit häufig mit einem milden Februar einher. Sicher ist das nicht, das Muster zeigte sich bislang aber oft.

Fazit: milder Winter mit kleinen Ausreißern

Wir erwarten einen milden, schneearmen Winter mit einem kleinen Risiko für Winterwetter im Januar und eventuell noch einmal im März.

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