Polarwirbel kann für späten Wintereinbruch sorgen | Weather.com
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Märzwinter: Bringt uns der Polarwirbel einen späten Wintereinbruch?

Wir hatten schon einige Wintereinbrüche in diesem Jahr. Und der Polarwirbel kann sogar im März noch für Kälte sorgen.

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Wir haben bereits den Polarwirbel-Split. Und dadurch kann es auch nochmal zu einem polaren Kaltluftausbruch und damit zu einem Wintereinbruch in Deutschland kommen.

Der Teil des Polarwirbels über Nordamerika scheint zwar kaum Auswirkungen auf das Wetter zu haben. Der Hauptteil über Europa und Asien könnte allerdings bis auf den Boden wirken.

Märzwinter in Deutschland?

Es gibt aber Anzeichen, dass der Einfluss des Polarwirbels gedämpft werden könnte. Die Madden-Julian-Oszillation (MJO) könnte dagegenhalten und verhindern, dass ein Märzwinter auf uns zukommt. Das ist aber noch unsicher.

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In den Wettermodellen ist dagegen Ende Februar nochmal Kaltluft über Deutschland zu sehen.

Polarwirbel-Split im Winter 2021 brachte über 50 cm Schnee

Im Winter 2021 kam es zu so einem Polarwirbel-Split, der in Norddeutschland bis zu einem halben Meter Schnee hervorbrachte. Am 07. Februar kam dadurch zu einem Schneechaos vom Münsterland bis nach Sachsen.

Nach dem Polarwirbel-Split 2021 gab es extreme Schneefälle und eisige Temperaturen in Deutschland.
(TWC)

Kalte Polarluft aus Osten prallte damals auf ein warmes Tief aus Westen. Es bildete sich eine sehr intensive Luftmassengrenze, an der es sehr zu sehr starken Schneefällen kam. Der Ostwind sorgte zudem für Schneeverwehungen. Verbreitet fielen 35 bis 55 Zentimeter Schnee. In der Spitze kamen sogar fast 90 Zentimeter zusammen.

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