So extrem ist das Wetter im Februar | Weather.com
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Extreme Wetterumschwünge: So launisch ist der Februar

Im Februar erleben wir den Übergang vom Winter zum Frühling. Und das passiert oft mit extremen Wetterumschwüngen.

Violette Krokusblüte, die durch eine Schneeschicht wächst, im Vordergrund scharf fokussiert, mit blauem Himmel im Hintergrund.
Schnelle Wechsel zwischen klirrender Kälte und frühlingshafter Witterung - der Februar hat beim Wetter alles zu bieten.
(GettyImages)

Im Februar können noch immer kalte Luftmassen aus Norden und Osten zu uns strömen. Diese bringen Frost, Schnee und Glätte – besonders in den Mittelgebirgen und in den Alpen. Dort ist die Schneewahrscheinlichkeit im Februar weiterhin hoch, auch wenn in den Niederungen oft schon mehr Regen als Schnee fällt.

Februar: Sonne wird kräftiger

Im Februar wird die Sonne von Tag zu Tag kräftiger und die Tageslänge nimmt mehr zu als im Januar. Je nach Region gewinnen wir täglich drei bis vier Minuten mehr Sonnenlicht. Und dadurch steigt die Chance, dass auch mal mildere Luft aus südlicheren Regionen nach Deutschland gelangt.

Typischer Wackelwinter im Februar

Wie schnell der Februar seine Meinung ändert, zeigt sich am Beispiel 2025. Binnen drei Tagen wechselte das Wetter von frostig zu frühlingshaft: In der Nacht zum 18. Februar rauschten die Temperaturen in Deutschneudorf-Brüderwiese (Sachsen) auf -19,7 Grad. Drei Tage später machte sich Wärme breit und Metzingen (Baden-Württemberg) verbuchte am 21. Februar 18,9 Grad.

Diese teils schnellen Wechsel zwischen klirrender Kälte und frühlingshafter Witterung führen zum typischen Wackelwinter im Februar:

  • Phasen mit winterlichem Wetter werden unterbrochen von Tauwetter, Regen und zeitweise deutlich milderen Temperaturen.
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Typisch für den Februar sind außerdem stürmische Westlagen. Dann ziehen kräftige Tiefdruckgebiete vom Atlantik her über Mitteleuropa. Sie bringen häufig:

  • starken Wind bis hin zu Sturmböen, Regen und in höheren Lagen Schnee oder Schneeregen.

Diese extremen Wetterumschwünge sind auch der Hintergrund vieler Bauernregeln rund um Lichtmess (2. Februar), die sich oft auf den Spätwinter beziehen.

Farbig überlagerte Europakarte mit Pfeilen, die kalte Luftmassen aus dem Norden und warme Luftmassen aus dem Süden zeigen.
Im Februar können noch immer kalte Luftmassen aus Norden und Osten zu uns strömen. Bei Westlagen erreicht uns vom Atlantik milde Luft. Auch Mittelmeertiefs können warme Luftmassen nach Deutschland transportieren.
(TWC)

Das Wetter im Februar hat alles zu bieten

Obwohl die Lufttemperaturen im Februar noch häufig winterlich sind, wirkt der Monat für viele schon spürbar heller und frühlingshafter:

  • Der Tag ist deutlich länger als im Januar,
  • die Sonne zeigt sich etwas öfter,
  • die Natur und die Tierwelt erwachen langsam und erste milde Tage können bereits Frühlingsgefühle wecken – selbst wenn der Winter zwischendurch noch einmal kräftig zurückkommt.

Wenn man im also Februar aus dem Fenster schaut, ist fast alles möglich: vom verschneiten Wintermorgen bis zum frühlingshaften Nachmittag – und das oft innerhalb weniger Tage.

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