Vollmond im September mit Planeten-Spektakel | Weather.com
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Himmelsspektakel am 26. September: Erntemond strahlt mit Saturn und Neptun um die Wette

Zum September-Vollmond am 26. September bietet der Abendhimmel ein Spektakel: In der Nähe des Mondes leuchtet Saturn, und Neptun ist in derselben Nacht so gut zu sehen wie sonst nie im Jahr. Der Vollmond selbst trägt diesmal einen besonderen Namen – er ist der Erntemond.

Wisconsin, Horicon, USA
Riesig und goldgelb zeigt sich der September-Mond von Freitag, 25. bis Sonntag, 27.9.2026 in der Abenddämmerung
(GettyImages)

Rund um den September-Vollmond am 26. September bietet der Abendhimmel ein besonderes Spektakel: In der Nähe des Mondes leuchten Saturn und Neptun. Der Vollmond selbst trägt diesmal den Namen Erntemond.

Wann ist Vollmond im September 2026?

Der Mond erreicht seine volle Phase am Samstag, 26. September 2026, um 18:49 Uhr. Doch den exakten Moment muss man nicht abpassen, da die Mondscheibe vom 25. bis zum 27. September für das bloße Auge voll wirkt. Für Mondfreunde heißt das: Sollte es am Samstagabend bewölkt sein, gibt es noch Chancen am Tag danach.

Am eindrucksvollsten zeigt sich der Erntemond kurz nach seinem Aufgang am frühen Abend. In Berlin ist das am 26. September gegen 18:32 Uhr, in Köln rund eine halbe Stunde später. Wer den Aufgang am Horizont beobachten will, braucht freie Sicht nach Osten.

Warum heißt der September-Vollmond Erntemond?

Erntemond heißt immer der Vollmond, der am nächsten an der Herbst-Tag- und Nachtgleiche liegt. In diesem Jahr fällt sie auf den 23. September 2026, der Vollmond folgt drei Tage später. Etwa alle drei Jahre fällt der Erntemond aber in den Oktober.

Die Bezeichnung Erntemond stammt aus dem bäuerlichen Alltag. Denn rund um die Tag- und Nachtgleiche geht der Vollmond mehrere Abende hintereinander kurz nach Sonnenuntergang auf – was früher, als es auf den Feldern noch kein elektrisches Licht gab, den Bauern halt, die Ernte noch vor den ersten Frösten einzubringen.

Welche Planeten zeigen sich neben dem Erntemond?

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Saturn steht am Abend des 26. September in der Nähe des Vollmonds und lässt sich mit bloßem Auge erkennen. Man findet ihn als hellen Punkt, der anders als die Sterne kaum funkelt. Um Neptun zu erkennen, bedarf es ein bisschen mehr Aufwand. Der äußerste Planet des Sonnensystems steht in dieser Nacht in Opposition, also von der Erde aus gesehen genau gegenüber der Sonne – und erreicht damit seine größte Helligkeit des Jahres. Das ist allerdings nur per Fernglas oder Teleskop und einem dunklen Himmel abseits der Stadtlichter zu erkennen. Zusammen mit Mond und Saturn bildet er ein weites Dreieck.

Warum leuchtet der Erntemond goldgelb?

Die Farbe entsteht in der Erdatmosphäre, nicht auf dem Mond. Steht der Mond knapp über dem Horizont, legt sein Licht einen viel längeren Weg durch die Luft zurück als bei hohem Stand. Unterwegs streuen die Luftmoleküle vor allem die kurzwelligen blauen Anteile zur Seite. Es ist derselbe Effekt, der den Taghimmel blau und Sonnenuntergänge rot färbt.

Beim Betrachter kommen vor allem gelbe, orange und rötliche Töne an – Dunst, Staub oder Rauch in der Luft verstärken sie noch. Mit jedem Grad, den der Mond höher steigt, verblasst allerdings diese Färbung, bis er wieder silbrig weiß leuchtet.

Ist der Erntemond ein Supermond?

Nein, der Erntemond 2026 zählt nicht zu den Supermonden. Mit einem Abstand von 379.400 Kilometern zur Erde ist er dafür zu weit entfernt. Knapp über dem Horizont wirkt er trotzdem oft riesig. Das Phänomen dahinter heißt Mondtäuschung: Neben Bäumen, Dächern oder Hügeln schätzt das Gehirn die Scheibe größer ein, als sie tatsächlich ist.

Gibt es weitere Vollmondnamen?

In zahlreichen Kulturen tragen die Monatsvollmonde eigene Namen – oft angelehnt an Naturereignisse oder die Landwirtschaft.

Diese Namen variieren regional, doch der Gedanke bleibt gleich: Der Himmel erzählt Geschichten von Jahreszeiten, Erntezeiten und dem Leben im Rhythmus der Natur.

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